Windsurfing Homepage von Horst Schmidt

    Überblick Domaso 

Domaso / Lago di Como nach 14.00 Uhr

    Revier-Info 

 

Juli 2010: Heizen war angesagt - MS  bei Nordwind mit 6 - 7 Bft auf der Rückfahrt           (s.S. Nordwind 2010)

 

Ein "heißer"  Nachmittag im Juli  mit 5-6  Bft draußen oder: Segel nach Backbord und auf Vorfahrtkurs zur 2,5 km entfernten Düse von Piona.  (Foto mit Kodak digital DX6490 - 260 mm)

2005: an 2 Tagen herrschte im Juli schöner bis zum Strand blasender Nordwind mit 5 - 6 Bft bei knapp 30 Grad

 

 

 von Domaso nach Colico am späten Nachmittag
 

Der Ort Domaso mit den direkt am See liegenden Campingplätzen - gegenüber Colico

 

Juli 2009 bei nur 4 Bft

 

Achtung: 12. - 14.09.2014  Domaso European Cup ( FW European Cup Tour Event)

Revier-Info:
Eine der am nächsten gelegenen windsicheren Reviere südlich der Alpen ist der Comer See. Während die bildungs- und kulturhungrigen Besucher sich in Como oder in den Prachtvillen und herrschaftlichen Parks um Varenna, Bellagio und Menaggio aufhalten, zieht es die surfbegeisterten weiter in den Norden nach Domaso, Gera Lario oder Colico.
Im Vergleich mit dem Gardasee wird Domaso auch als "das Torbole der Lombardei" oder als "the place to be" bezeichnet.

In den Sommerferien liegt unser Hauptziel am Comersee, weil die Campingplätze direkt am See liegen, die Surfmöglichkeiten ausgezeichnet sind und es außerdem schöne Wanderrouten und Mountainbike-Touren in die Berge oder um den See gibt. Daneben suchen wir Abwechslung für eine Woche vorher oder nachher in der Toscana, in Cinque Terre, Kroatien oder Verona.
Schon Ende Juni kann die Wassertemperatur die 20 Grad Grenze übersteigen und im Juli 22 Grad erreichen auch wenn der Nordwind wegen der Tiefe des Sees (max. 390 m) schnell wieder kälteres Wasser von 17 Grad nach oben wühlt.

Windverhältnisse im Nordteil:
Bei überwiegender Südwindlage, wenn die Breva vorherrscht, gibt es ab 10 - 13.00 Uhr Wind von  1 - 2 Bft für die Anfänger in den beiden Surfschulen (seit 2003 fusioniert), bis sich dann ab 14.00 Uhr der Gleitwind aufbaut, der  4 - 5, an einigen Stellen auch knapp 6 Bft erreicht und bis in den späten Nachmittag, manchmal auch bis 19.00 Uhr andauert.
Kommt der kältere Nordwind aus dem Adda-Tal, so kann man mit sehr klarer Sicht rechnen und  mit wechselnden böigen 3 - 4 Bft oder auch 6 - 8 Bft (s. bes. Fotos), die morgens gegen 8.30 anfangen und häufig vor 19.00 Uhr nicht aufhören.
Bei Nordwind liegen die bevorzugten Gebiete bei Gera Lario/Colico, bei Dervio und im Süden bei Lecco.

neu: Im Juli 2012 gab es wegen der vorangegangenen warmen Temperaturen viele Tage, an denen der See auch im oberen Teil fast spiegelglatt war. Andererseits hatten wir bei Südwindlage häufig 3 - 5 Bft. Wenn der Nordwind kam, reichte die Windkraft häufig nur bis zum späten Vormittag, bis auf einen Tag, an dem der Nordwind gegen Mittag einsetzte und bis gegen 19.00 Uhr mit 6 - 8 Bft über das Wasser fegte.

In 2010 (Juli / Aug) gab es überwiegend Nordwindtage, die aber recht unterschiedlich ausgeprägt waren. Wir erlebten Tage mit nur 1 bis 2 Bft, aber auch 3 Tage mit böigen 4 - 6 Bft und 2 Tage, an denen der Nordwind  mit über 6, in den Böen sogar mit  8 Bft über den See fegte. An 5 Tagen blies der typische gemäßigte, aber gleichmäßige Südwind mit ca 4 bis knapp 5 Bft über den Nordteil des Comersees.

Vergangenheit: Der Juli 2009 war windbedingt ein schwächerer Monat, da es häufig auch nachmittags nur Windstärken von 2 - 3 Bft gab und der Nordwind an 2 Tagen auch keine 6 Bft erreichte. Allerdings waren auch 3 Tage dabei, an denen die Breva mit guten 4 - 5 Bft ( s. Foto) am Nachmittag über den nördlichen See blies.

 

Von Mitte Juni bis Mitte Juli 2008 war die Windausbeute bis auf einen Nordwindtag recht mager. Man musste meist weit bis Richtung Piona herausfahren, um dann an einigen Tagen bei 4 - 5 Bft mit der Nachmittags-Breva surfen zu können.

 

Im Sommer 2006 konnte ich unfallbedingt von Kroatien aus nicht mehr zum Comersee fahren, aber in 2007 zeigte der See im Juli zweimal seine kalten Fallwinde aus dem Norden, wobei an einem Tag der Wind bis abends gegen 19.00 Uhr mit 6 - 8 Bft aus dem nahen Adda-Tal blies. Der Südwind zeigte sich dagegen in schwächerer Form mit Ausnahme des schmalen Streifens nahe der Piona Bucht, wo an mehreren Tagen gute 5 Bft vorlagen.

Im Juli 2005 erlebten wir einen sehr heißen Sommer. Es gab Tage mit 30 Grad Temperatur im Schatten, so dass man bei Schwachwind z.B. zum 1.800 m hoch gelegenen Silvaplana See oder zum Bernina-Pass fahren musste, um eine Abkühlung auf 20 Grad zu fühlen. Als dann an 2 Tagen der Nordwind mit knapp 6 Bft ( s. Fotos) über den See fegte, waren wir bei blauem Himmel vom echten "Kaiserwetter" begeistert.

 

Der Juli/August 2004 zeigte zwei unterschiedliche Gesichter. Hatten wir Ende Juli/ Anfang August für 10 Tage herrlichstes Sommerwetter mit konstanten Südwinden von 4 -5 Bft und an  3 von 10 Tagen sogar 5 - 6 Bft, so ließ der Wind in den restlichen Augusttagen auf sich warten. Bei 2 Bft kamen nur noch 2 Surfer mit 1 m breiten Boards und 10,6 qm Segel ins Gleiten. Gemischt mit einigen Regenschauern konnte sich leider keine Thermik mehr  entfalten.

Im Juli/August 2003 gab es den Super-Sommer mit Temperaturen bis an die 40 Grad, wobei sich der See bis auf 24 Grad erwärmte. Dank der guten Thermik entwickelte sich von Mitte Juli bis Mitte August die Nachmittags-Breva, die mit 3-4, teilweise bei Piona mit guten 4 Bft regelmäßig ab 14.00 Uhr einsetzte, so dass man mit Segeln ab 7 qm bei nur geringem Wellengang sehr schön vor Piona heizen konnte. Nordwindtage waren in diesem Sommer nur schwach ausgeprägt und zeigten sich nachmittags zweimal für 2 - 3 Stunden. Kurz vor unserer Abreise erlebten wir dann Ende August noch einmal 2 herrliche Tage mit Kaiserwetter:   4 - 5 Bft und 5 - 6 Bft (s. Foto) bei 32 Grad Außentemperaturen.

IAndere Sport- und Freizeitmöglichkeiten
Wer sich nach den Starkwind-Tagen ausruhen möchte oder an Schwachwindtagen anderen Sportarten zuwenden möchte, der hat wunderbare Möglichkeiten, entweder eine Shopping- und Sightseeing-Tour nach Mailand zu unternehmen, Tennis zu spielen, in die nahegelegene Bergwelt zu wandern oder sein Mountain-Bike zu satteln.
Hierbei bieten sich verschiedene Kurse an: Man kann Flachetappen direkt um den See einlegen oder 5 - 14 %ige Serpentinen bis auf 1.200 m hochfahren bzw. die nahegelegenen 1.800 m (s. Malojapass/Silvaplanasee) und 2.000 m hohen Pässe angehen, um dann auf einigen wenigen Strecken wahre Downhill-Abfahrten zu genießen, für die dann aber wegen der Sturzgefahren ein Helm unerlässlich ist - wie ich selbst erfahren musste.

Anschließend trifft man sich dann in der Camping-Bar, um sich bei Grappa oder Peroni die Spezialisten der Tour de France im Fernsehen anzuschauen.


 

Links:
Wetter + Wind: (wetteronline)
10 Tage-Vorhersage(wetter123)
Webcam (Cremia)      webcam Domaso

Klimadatenbank (wetter.com)

Web-Seiten: - Surfreviere.de


 
Lageplan  vor dem Sturm Todfeind der Surfer

bei Nordwind

Südwind-Fotos

 
Web-Adresse:
oder einfach:    www.windsurf-schmidt.de 

 

aktualisiert am 03.08.2013
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